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Neue Studie zeigt begrenzte Effekte wenn psychische Erkrankungen nur mit Smartphone Apps behandelt werden

Das Digitale Versorgungsgesetz ermöglicht ab nächstem Jahr, dass Apps auf Rezept verschrieben werden können. Auch in den App-Stores steigt die Zahl an verfügbaren Apps für psychische Gesundheit stetig. Prinzipiell könnten Apps eine niedrigschwellige, anonyme, zeit- und ortsunabhängige und kosteneffektive Ergänzung zu traditionellen Behandlungsmöglichkeiten für psychische Gesundheit sein, jedoch ist die Wirksamkeit bisher weitestgehend unklar.

Special Issue publiziert: WHO World Mental Health International College Student Initiative

Jüngst wurde im renommierten International Journal of Methods in Psychiatric Research eine Special Issue zum Thema der WHO World Mental Health International College Student Initiative und deren Forschungsergebnisse publiziert. Mitarbeiter*innen des Protect Lab haben maßgeblich zu dieser Ausgabe beigetragen - mit insgesamt vier Studien in Erstautorenschaft und weiteren 5 Artikeln mit Forscher*innen des Protect Lab als Koautor:

Hatte Eysenck Recht?

Vor 65 Jahren erregte der deutsch-britische Psychologe Hans-Jürgen Eysenck (1916-1997) großes Aufsehen mit einem Aufsatz, in dem er die Wirksamkeit von Psychotherapie als solcher in Frage stellte. Patienten, so Eysenck, gehe es auch ohne Behandlung oftmals nach einiger Zeit wieder besser - der Psychotherapie wird also eine heilende Wirkung zugeschrieben, die gar nicht durch diese verursacht wird.

Dr. David Ebert erhält Habilitationspreis der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat Dr. David Ebert in Anerkennung seiner herausragenden wissenschaftlichen Leistungen ihren Habilitationspreis für das Jahr 2018 verliehen. Gewürdigt wird Eberts Habilitationsschrift “Digitale diagnostische Instrumente und psychologische Interventionen”. Die Arbeit fokussiert auf die Evaluation der Wirksamkeit, Kosteneffektivität, Mechanismen und Moderatoren des Therapieerfolges digitaler Gesundheitsinterventionen zu Förderung der Gesundheit.

Wenn Schwierigkeiten und Schmerzen die schönste Nebensache der Welt zur Qual machen

Stellen Sie sich vor: Sie wünschen sich, mit ihrem Partner zu schlafen, aber es klappt nicht – Schmerzen, die Unmöglichkeit, den Penis einzuführen, Ängste und Verkrampfungen machen es unmöglich, eine unbeschwerte Sexualität zu leben.