STUDICARE

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PROJEKTBESCHREIBUNG
FÖRDERUNG & KOOPERATION
 
 
 
 

Förderung

Kooperationspartner

Bergische Universität Wuppertal

Europäische Union

FernUniversität in Hagen

FOM Hochschule

Haravard Medical School

Leuphana Universität Lüneburg

Minddistrict

RWTH Aachen

Universität Jaume I

Universität Ulm

Universität Zürich

Vrije Universiteit Amsterdam

World Health Organization 

Gesund und erfolgreich studieren

StudiCare beinhaltet verschiedene, auf die Bedürfnisse von Studierenden abgestimmte, Online-Trainings zur Prävention und Behandlung psychischer Erkrankungen. Um bestehende Angebote zu verbessern, werden im Rahmen des StudiCare Panels Studierende grundständiger Studiengänge an der Friedrich-Alexander-Universität und an der Universität Ulm ab dem ersten Semester in regelmäßigen Abständen zu ihrem psychischen Wohlbefinden gefragt.

Hintergrund

Das Studium ist ein neuer Lebensabschnitt in dem Studierende den Übergang von der Adoleszenz in das Erwachsenenalter erleben. Diese Übergangszeit ist sowohl von freudigen Erlebnissen als auch von neuen, stressigen Situationen und anderen Belastungen geprägt. Dazu gehören z.B. das Suchen einer eigenen Wohnung, die Organisation der Finanzen und des Studiums, das Finden neuer Freunde, das Gewöhnen an eine neue Umgebung, Prüfungsstress usw. Im Laufe ihres Studiums sind Studierende aber nicht nur mit dieser neuen Situation konfrontiert, sondern durchleben auch Reifungskrisen. In Kombination mit möglichen Risikoverhaltensweisen, wie zum Beispiel dem exzessiven Konsum von Alkohol oder Cannabis, können diese Reifungskrisen zu Erschöpfungszuständen, psychosomatischen Beschwerden, Ängsten und depressiven Störungen führen.

StudiCare Panel

Die webbasierte mehrmalige Panelbefragung wird weltweit in zahlreichen Ländern im Rahmen der WHO The World Mental Health Survey Initiativeunter Koordinierung der Harvard University bei Studierenden ab dem ersten Semester durchgeführt. Das Ziel der Befragung ist die Gewinnung von Informationen über die psychische Gesundheit von Studierenden sowie Risiko- und Schutzfaktoren für emotionale Belastungen im Studium. Darüber hinaus sollen mehr Informationen zur Bereitschaft und zur Barrieren der Inanspruchnahme von psychosozialen Interventionen bzw. Beratungsangeboten erhoben werden.

Mit Hilfe des neuen Wissens soll der Bedarf an Hilf- und Unterstützungsangeboten erhoben, bestehende Beratungsangebote verbessert und neue online-basierte, auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden abgestimmte Interventionen entwickelt werden.

StudiCare Online-Gesundheitstrainings

Die Online-Gesundheitstrainings von StudiCare sind niedrigschwellige strukturierte Selbsthilfetrainings. Diese Trainings können in unterschiedlichsten Bereichen das Wohlbefinden von Studierende verbessern und Beschwerden lindern. Sie können ort- und zeitunabhängig eingesetzt werden, optimal in den individuellen Tagesablauf eingebaut sowie anonym durchgeführt werden.

In den Trainings bewältigen Studierende ihre Beschwerden selbstständig, indem sie zahlreiche Module bearbeiten. Diese basieren auf kognitiv-verhaltenstherapeutischen Techniken, die auch in der klassischen Psychotherapie eingesetzt werden. Wesentlich sind dabei verschiedenste praktische Übungen wie Entspannungsverfahren, Protokolle zur Selbstbeobachtung und das Integrieren kleiner Übungen in den Alltag („tiny task“). Sie helfen dabei, negatives Verhalten ab- und  positive Verhaltensweisen aufzubauen. Im Verlauf des Projektes werden kontinuierlich neue Trainings entwickelt, die sich mit Themen beschäftigen, die für Studierende von Relevanz sind. Die neu entwickelten Online-Gesundheitstrainings werden in randomisierten-klinischen Studien auf ihre Wirksamkeit und Kosteneffektivität untersucht.

Trainingsteilnahme

Evidenzbasierte Methoden zur Förderung psychischer Gesundheit bei Studierenden: Reihe meta-analytischer Reviews

Zur Ableitung von geeigneten Maßnahmen zur Gesundheitsförderung von Studierenden ist eine umfassende Beurteilung der derzeitigen Evidenzbasis gängiger psychosozialer Unterstützungsangebote vonnöten. In einer Reihe meta-analytischer Übersichtsarbeiten wird das derzeitige Wissen über effektive psychologische Behandlungs- und Präventivangebote und deren Wirksamkeit gesammelt und kritisch beleuchtet. Hierbei werden psychologische Interventionen und deren Effektivität mit Blick auf spezifische Störungsbereiche (z.B. Angstsymptomatik, Essstörungen, Schlafstörungen, Suizidalität) oder Interventionsmethoden (z.B. internetbasierte Verfahren, "Dritte-Welle"-Verfahren) untersucht.

Zusammen mit der klinischen Wirksamkeit wird hier ein besonderes Augenmerk auf die Einfluss von Interventionen auf die akademische Beeinträchtigung von Studierenden gelegt. 

ZWISCHENBERICHT 2017
MITARBEITER

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Koordination

Mitarbeiterinnen

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