Zahlreiche Studierende leiden unter Suizidalen Gedanken und erhalten keine adäquate Hilfe! Ergebnisse der WHO-World Mental Health Surveys zu Suizidverhalten und -gedanken bei Studierenden

26.01.2018

Innerhalb des StudiCare-Projektes wurden Befragungsergebnisse aus 21 Ländern hinsichtlich suizidaler Gedanken und Handlungen bei Studierenden ausgewertet und in der Zeitschrift Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology veröffentlicht (Studie herunterladen). Im Rahmen der World Health Organiztaion World Mental Health (WHO-WMH) Surveys wurden dabei insgesamt 5750 Interviews, 1572 mit Studierenden sowie 702 mit Studienabbrechern, durchgeführt.

 

Die Ergebnisse sind dabei alarmierend: Ein beträchtlicher Teil der Studierenden berichtete bereits von Suizidgedanken (5.4%) sowie Suizidversuchen (1.2%) vor Beginn des Studiums. Ein weiterer Teil entwickelte zudem im Laufe ihrer Studienzeit suzidale Gedanken (2.2%)  oder konkrete Handlungen (0.8%).

 

Das erschreckende daran ist, dass trotz dieser hohen Verbreitung nur die Hälfte aller Betroffenen eine Form von Unterstützung oder Behandlung erhält. Das ist nicht nur in Anbetracht des starken Leidens sondern  auch mit dem starken Zusammenhang mit dem Abbruch des Studiums bedenklich.

 

Die Ergebnisse dieser Untersuchung betonen die Notwendigkeit neuer Maßnahmen, um Betroffene zu erreichen und sie zu unterstützen. StudiCare bietet sich als idealer Anlaufpunkt zur Prävention solcher Beschwerden an. Doch auch für Personen mit manifestierten Depressionen gibt es nachgewiesener Maße hilfreiche Online-Trainings wie ICare Prevent.

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