Get.Back

Cottonbro on Pexels

 

Projektbeschreibung

Effektivität einer begleiteten web-basierten Intervention zur Behandlung von Depression und Rückenschmerz bei Arbeitsunfähigkeit.

​Rückenschmerzen und Depressionen zählen zu den Volkskrankheiten Nummer eins und sind für Betroffene enorm belastend. Eine Depression beeinträchtigt meist alle Lebensbereiche des Erkrankten: das Denken, die Gefühle, das Handeln, den Körper und Beziehungen zu anderen Menschen. Und da es genau bei dieser Krankheit so schwierig ist, die Entscheidung zu treffen, sich helfen zu lassen, obwohl der Antrieb fehlt, etwas zu verändern, ist es äußerst wichtig einen neuen Weg einzuschlagen.

Daher wurde ein Online-Training für Menschen entwickelt, die Rückenschmerzen haben, unter depressiven Symptomen leiden, derzeit krankgeschrieben sind und die an der Verbesserung ihrer Stimmung arbeiten wollen. Die folgenden Fragestellungen werden untersucht:

  • Ist Get.Back effektiv für arbeitsunfähige Rückenschmerzpatienten mit einer Depression im Vergleich zur Standardbehandlung?
  • Ist Get.Back kosten-effektiv für arbeitsunfähig Rückenschmerzpatienten mit einer Depression im Vergleich zur Standardbehandlung?
  • Welche Faktoren moderieren den Effekt von Get.Back?

Basierend auf einer zwei-armigen, pragmatischen, randomisiert-kontrollierten Studie zielt Get.Back auf die Untersuchung einer web-basierten Depressionsintervention ab. Get.Back umfasst Module zur Verhaltensaktivierung, Problemlösung, kognitive Umstrukturierung, körperliche Aktivierung und Rückfallprävention. Das Programm wird für die wöchentliche Bearbeitung über einen Gesamtzeitraum von neun Wochen und zwei Booster-Sitzungen zwei und vier Monate nach Ende der Behandlung entwickelt.

Primäres Studienoutcome ist Depressionsschweregrad bei Interventionsende. Sekundäre Outcomes sind: Depressionsremission, Lebensqualität, Schmerzintensität, schmerzbedingte Einschränkung, schmerzbezogene Selbstwirksamkeit, Arbeitsfähigkeit, Adhärenz und Zufriedenheit mit der Intervention sowie Interventionskosten.

Ausblick: Die vorliegende Wirksamkeitsstudie fokussiert auf Arbeitsunfähigkeit durch Rückenschmerz und Depression als häufigste gesundheitlichen Bedingungen verbunden mit hohen Lebenseinschränkung und Gesundheitskosten.

 

Förderung & Kooperation

BARMER

Sandra Schlicker, DiplPsych, PP
Sandra Schlicker, DiplPsych, PP
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Ähnliches