ASSOC. PROF. DR.

DAVID D. EBERT

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Vrije Universiteit Amsterdam

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Niederlande

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INFORMATION

Die Forschung von Herrn Ebert fokussiert auf die Entwicklung und Evaluation evidenz-basierter Internet- und mobil-basierter Gesundheitsinterventionen zur Förderung der psychischen Gesundheit  in unterschiedlichen Settings und Lebenswelten (Arbeit, Universität) mit einem besonderen Fokus auf die Prävention und Früh-Intervention psychischer Erkrankungen.

Weiter Forschungsgebiete beziehen sich auf die gesundheitsökonomische Evaluation von psychologischen Interventionen sowie die Identifikation protektiver Faktoren für die psychische Gesundheit sowie die Entwicklung und Testung multivariater Modelle zur Vorhersage von psychosozialen Gesundheitsverläufen.

 

Er erhielt seinen Doktortitel in Psychologie 2013 von der Phillips-Universität Marburg mit besonderer Auszeichnung (summa cum laude).

 

Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter (2009-2014) in der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie der Philipps-Universität Marburg, operativer Projetleiter des Kompetenztandems Gesundheitstraining.Online der Leuphana Universität Lüneburg (18 wissenschaftliche Mitarbeiter, 2011-2014) und anschließend an der Harvard Medical School, Department for Health Care Policy Harvard University in Boston tätig.

Gemeinsam mit seinem Team hat er 15  verschiedene Internet-basierte Gesundheitsinterventionen entwickelt, deren Wirksamkeit und Kosteneffektivität in insgesamt über 40 randomisiert-kontrollierten klinischen Studien evaluiert wurden/derzeit evaluiert werden.   

Neben zahlreichen deutschen Buch- und Zeitschriftenbeiträgen hat er, größtenteils zum Bereich eMental Health,  über 100 peer-reviewed Artikel  in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht. Seine Drittmittel übersteigen 5 Millionen € und er ist als Work-Package Leader in mehreren Europäischen FP7/H2020 Projekten für die Durchführung multi-nationaler Studien zur Evaluation von online-Interventionen zur Prävention (iCARE, H2020) und Behandlung psychischer Störungen (Mastermind, EC FP7, CIP Pilot Actions), sowie deren Implementierung in die Regelversorgung verantwortlich.

Zudem ist er amtierender President und Mitglied der „Board of Directors“ der International Society for Research on Internet Interventions (ISRII), einer weltweiten wissenschaftlichen Fachgesellschaft für digitale Gesundheitsinterventionen. Er ist ebenfalls Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychologie Fachgruppe Gesundheitspsychologie; Gesandter der DGPS  in der Taskforce E-Health der European Federation of Psychologists Association (EFPA), Gründungsmitglied und Teil des Vorstandes der „European Society for Research on Internet Interventions (ESRII),und Mitglied des Editorial Board der im Elsevier Verlag erscheinenden Zeitschrift Internet Interventions, sowie Associate Editor des Journals BMC Medical Research Methodology.

 

Neben seinen universitären Tätigkeiten ist er an der Implementierung wissenschaftlich fundierter Internet- und App-basierter Interventionen zur Prävention und Behandlung psychischer Störungen in die Regelversorgung interessiert. Im Zuge dessen hat er unter Förderung der Europäischen Union, das GET.ON Institut gegründet, ein Transferinstitut, das zum Ziel hat in Kooperation mit verschiedenen Universitäten ausschließlich evidenz-basierte Interventionen in die gesundheitliche Versorgung zu implementieren. Zudem war er als Leiter des Bereiches „Forschung und Entwicklung Psychosomatik“ innerhalb der Schön-Kliniken, als einer der größten privaten Klinikketten in Deutschland verantwortlich für die Implementierung internet-basierter Psychotherapieverfahren in die Routineversorgung berät regelmäßig Firmen, Krankenhäuser sowie Krankenkassen hinsichtlich der Implementierung von Online-Psychotherapie in die Routine.

 

In Anerkennung seiner bisherigen wissenschaftlichen Leistungen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Early Career Research Award der ISRII, dem  Förderpreis 2014 der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) für die Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie, dem Förderpreis 2015 der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPS), den Charlotte-Karl Bühler Award 2016 für den Status eines Forschungsprogramm, dass umfangreichen Einfluss auf die Psychologie und angrenzende Fachgebiete genommen hat,  sowie dem Comenius Award der European Federation for Psychologists Association (EFPA).

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